Vogelsberger
rotes höhenvieh
Hier stellen wir das Projekt „Vogelsberger Rotes Höhenvieh“ vor, das ursprünglich aus der Ökomodellregion entstanden ist und heute vom Vogelsbergkreis weitergeführt wird. Ein Ziel des Projekts ist es, Menschen die Bedeutung regionaler Landwirtschaft, alter Nutztierrassen und nachhaltiger Weidewirtschaft näherzubringen.
wie gelingt die Verknüpfung von Fleischproduktion
mit dem Klima- und Artenschutz?
Rote Rinder auf grünen hügeln:
ob bei Sonnenschein oder im Nieselregen – diese Tiere sind immer ein besonderer Anblick! Das Vogelsberger Rote Höhenvieh ist aber nicht nur eine Rasse von besonderer Schönheit, sondern auch eine regionale Besonderheit die direkt zum Erhalt der Kulturlandschaft des Vogelsberges beiträgt. Die robuste und anpassungsfähige Rinderrasse leistet einen wichtigen Teil in der nachhaltigen Landwirtschaft, denn sie betreiben effizient und kostengünstig Landschaftspflege auch weiten und schlecht zugänglichen Flächen. Somit haben sie, mit anderen Weidetieren, eine wichtige Rolle beim Erhalt des Ökosystems und der Biodiversität im Vogelsberg.
Aber was ist mit der Klimawirkung von Rindern?
Mittlerweile ist klar geworden, das der Ruf des Rindes als Klimakiller nicht pauschal für alle Rinder gelten kann. Die Haltungsform macht den Unterschied! Eine grünlandbasierte und extensive Haltung von Rindern trägt zum Humusaufbau und so auch zur Speicherung von CO² in Grünlandflächen bei. Spätestens seit der Vorstellung der Bundeswaldinventur im Oktober 2024 wissen wir, dass der Wald als Ganzes zu einer Nettoemissionsquelle für Klimagase zu werden droht. In der Folge erhalten Viehweiden, Auen und Feuchtflächen als natürliche CO² Senken mehr Aufmerksamkeit. Und mit ihnen auch die Produkte die aus ihrer Nutzung entstehen, insbesondere das Weidefleisch. Bei dessen Produktion zumindest die Klimaneutralität angestrebt wird.
Die weidebasierte Tierhaltung beschert dem Fleisch seinen einzigartigen, intensiven und würzigen Geschmack, der stark von Wiesenkräutern und frischem Gras der Höhenlagen sowie dem muskulösen, langsamen Wuchs durch die stete Bewegung beeinflusst ist. Weiderinder lagern die vom Grünfutter ausgehenden Aromastoffe im Fleisch an. Dadurch besitzt das Fleisch einen wesentlich höheren Anteil ungesättigter Fettsäuren als das Fleisch von Tieren aus intensiver Mast. Das Vogelsberger Rote Höhenvieh ist ein Paradebeispiel für nachhaltige, naturnahe Fleischproduktion. Die Haltungsform inklusive des Futters bringt auch ein besonders gesundes Fleisch hervor, das reich an B-Vitaminen und Eiweißen ist.
Und all das schmeckt man: Mit entsprechender Fleischreife von bis zu drei Wochen und gekonnter Zubereitung, zum Beispiel durch einen „Der Vulkan kocht!®“-Gastronomen, ist das feinfaserige und leicht marmorierte Fleisch besonders zart und hat einen einzigartigen Geschmack. Es eignet sich besonders für hochwertige Rindfleischgerichte wie Steaks, Braten oder Schmorgerichte und findet auch als hochwertiges Hackfleisch in der regionalen Küche Verwendung.
Kontakt
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Projektkoordinator
Tel: +49 6641 977-4700
Mail: Thassilo.Goergen@vogelsbergkreis.de
Erreichbarkeit: Mo-Mi,Fr.
Projektkoordinator
Tel: +49 6641 977-3507
Mail: Mario.Hanisch@vogelsbergkreis.de


